|

| |
| |
|
|
Glashütten
lassen sich in den waldreichen böhmischen Gegenden bereits seit dem 14.
Jahrhundert nachweisen
"Aus Erfahrung und Können haben tschechische Glasbläser
immer wieder innovative Zeichen gesetzt....
"Unsere Glas-Artikel werden in den
folgenden Manufakturen produziert:
|
1. |
|
 |
| |
Egermann, die traditionsreiche und
weltberühmte Glasbläserei aus Novy Bor, gegründet von
Friedrich Egermann,
dem Erfinder von "red staining" 1832.
Tagtäglich produzieren Dutzende von Glasbläsern und Glasschleifern
der Firma Egermann mit viel Können und Geschick
die wunderbaren Erzeugnisse der Glaskunst.
Dank langjähriger Tradition und Lebenserfahrung erstrahlen die
handgeformten, geschliffenen, gravierten oder bemalten Gegenstände
in höchstem Glanz.
Info Egermann
|
|
2. |
 |
|
| |
GLASS ATELIER MORAVA,
Vizovice, gegründet im 1991,
Eine junge, innovative Firma in Mähren, welche mit viel
Phantasie und Können moderne Glas-Artikel produziert.
Dank ihrem Chef-Designer, Juri Vosmik wurde die Firma
mehrfach mit internationalen Preisen für bestes Glasdesign
ausgezeichnet.
Info Glass Atelier
|
Geschichte
In Böhmen ist das Glas seit dem zweiten Jahrtausend vor
Christi Geburt präsent.
Damals brachten Händler die ersten Glasperlen aus dem Nahen Osten
ins Land. Die Anfänge der Fertigung liegen vor etwa zweitausend
Jahren: es waren die Kelten, die Glas schmolzen und bearbeiteten.
Die älteste schriftliche Erwähnung von Glas in Böhmen stammt aus dem
Jahre 1162. Die Hütten befanden sich in den unberührten Urwäldern
des Erzgebirges und der Lausitzer Berge, im Riesengebirge, im
Böhmerwald und in Mähren. Das Glas, das zu jener Zeit geschmolzen
wurde, war entweder farblos oder leicht gelblich bzw. grünlich
gefärbt. Man verwendete es als Kirchenfenster, die bemalt wurden,
oder für Pokale und Becher. |
| |
Auf dem Weg zum Ruhm
Im 16.Jahrhundert stellten mindestens 34 böhmische
Hütten Glas her. Manche Meister kamen aus dem benachbarten Sachsen
hierher und ließen sich in den Lausitzer Bergen und im Isergebirge,
im Riesengebirge und anderswo nieder. Sie verzierten ihre Pokale und
Becher mit bunter gebrannter Emaille und boten diese auch in den
Nachbarländern feil. Für ihre Produkte interessierten sich der
Erzherzog Ferdinand von Tirol und Kaiser Rudolf II., der führende
Gelehrte und Künstler an seinen Hof nach Prag rief, unter ihnen auch
den Edelsteinschneider und hervorragenden Glasgraveur Caspar
Lehmann. |
|
| |
Böhmisches Glas des Barock in alle Welt
Dank der Qualität begannen die böhmischen Glasmacher
Ende des 17./Anfang des 18.Jahrhunderts,mit dem bis dahin
unerreichten venezianischen Glas zu konkurrieren. Aus einem sehr
guten Material, ähnlich dem Bergkristall, stellten sie nicht nur
Becher, Kannen und Pokale, sondern auch doppelwandiges Glas her, das
mit Gravuren und ornamentalem oder figuralem Dekor verziert wurde.
Man fertigte und lieferte Lüster mit geschliffenem Gehänge in
königliche Paläste. Um den internationalen Ruf des böhmischen Glases
machten sich auch die Kaufleute verdient. G.F.Kreybich unternahm
über dreißig Handelsreisen in alle Länder Europas. |
|
| |
Erste Hälfte des 19.Jahrhunderts
Die böhmischen Meister reagierten auf die Konkurrenz
aus England mit Kristallglas und insbesondere mit bunten bemalten,
gravierten und geschliffenen Gegenständen im Biedermeier-Stil. Die
Glasmacher in Nový Svět zählten zu den führenden in Europa. In Nový
Bor (Haida) lebte Friedrich Egermann, der gern mit
Technologien experimentierte und die Gelb- und Rotbeize erfand. Im
Böhmerwald entdeckte Graf Buquoy das schwarze und das rote Hyalith.
Der Porträtierer Dominik Bieman galt als der Meister der Glasgravur.
Der an der Sázava beheimatete Frantíšek Kavalír war der weltweit
erste Produzent von technischem und chemischem Glas. |
|
| |
Wende vom 19.zum 20.Jahrhundert
Zu Beginn des 20.Jahrhunderts beherrschte der
Jugendstil das Leben in Europa. Die tschechischen Glasmacher
reagierten rasch darauf. Im Jahre 1900 waren viele von ihnen auf der
Weltausstellung in Paris vertreten, dort erhielt die Glashütte
Klostermühle die höchste Auszeichnung -den Großen Preis (Grand
prix). Aber auch die Erzeugnisse, die aus der Harrach-Glashütte in
Nový Svět, den Moser-Glaswerken in Karlsbad sowie anderen Werken
kamen, erreichten ein beachtenswertes Niveau. In Böhmen wurden die
ersten Owens-Automaten zur Herstellung von Flaschen installiert, und
die maschinelle Fertigung von Flachglas gelang. |
|
| |
Zwischen den beiden Weltkriegen
Nach der Gründung der Tschechoslowakischen Republik
widmete sich der Bildhauer und Glyptiker Prof.Josef Drahoňovský am
UMPRUM-Institut in Prag der Erziehung der ersten Generation
tschechischer Glaskünstler. Zu den Fachschulen für Glasherstellung
in Nový Bor und Kamenický Šenov kam eine weitere in Železný Brod.
Lüster aus Kamenický Šenov zierten Opernhäuser in Rom, Mailand,
Brüssel und anderswo. Die ersten Glasfiguren entstanden. Der
Glasschleifer Ladislav Prostředník benutzte das Muster 500PK auf
Bleikristall und machte sich so um das meistgekaufte böhmische Glas
verdient. |
|
| |
Ein Vierteljahrhundert der Suche und des Wandels
Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs trugen die Hochschulen für
Industrielle Kunst und Chemietechnologie in Prag, die Fachschulen in
Kamenický Šenov, Nový Bor und Železný Brod sowie die Berufsschulen
Sorge für die Ausbildung der Fachleute. Erste Schmelzplastiken und
gläserne Objekte, die sich mit Statuen oder Gemälden vergleichen
ließen, entstanden. Die tschechischen Glasmacher feierten auf den
Weltausstellungen in Brüssel, Montreal, Osaka und anderswo Erfolge.
Großes Augenmerk richtete man auf das künstlerische Niveau von
Gebrauchsglas. |
|
| |
Glas – die Kunst der Gegenwart
In den fünftausend Jahren, die seit der Entstehung
der ersten Glasperlen vergangen sind, erlebte die Glasmacherei eine
beachtliche technologische, handwerkliche und künstlerische
Entwicklung. Aber noch nie vorher gab es derart viele bahnbrechende
Entdeckungen wie in der zweiten Hälfte des 20.Jahrhunderts. Die
automatische Fertigung, die sich mittlerweile voll durchgesetzt hat,
erinnert heute schon an die Technologien des dritten Jahrtausends,
lässt aber keinen Zweifel am Reiz handgeformter und in Hütten
verzierter, geschliffener, gravierter oder bemalter Gegenstände, die
erst dank der Tradition und Lebenserfahrung in diesem Glanz
erstrahlen. |
|
|
|
 |
Kennerin Osteuropas
Als gebürtige Ungarin, und als langjährige Kennerin Osteuropas war ich
zahlreiche Jahre in meinem
angestammten Beruf
unterwegs in Osteuropa.
Meine Vorliebe für Kunsthandwerk und meine Kontakte zu den lokalen Produzenten
und Künstlern
erlauben es mir Ihnen eine einmalige Kollektion von
verschiedenen kunsthandwerklich gefertigten
Artikeln anzubieten.
Die Auswahl
erfolgte mit viel Sorgfalt und ist speziell auf die Bedürfnisse einer
anspruchsvollen Schweizer
Kundschaft ausgerichtet.
Das Angebot
bewegt sich in der mittleren bis höheren Preiskategorie.
Ich möchte Sie jedoch auf ein hervorragendes Preis - Leistungsverhältnis
aufmerksam machen!
Exklusive Kostbarkeiten
Die meisten Artikel in meinem Angebot sind exklusive Kostbarkeiten,
mundgeblasen oder
handbemalt.
|
| |
|
|